Externsteine

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Die Externsteine sind ein Naturdenkmal, das seinesgleichen sucht. Die Felsgruppe, zwischen Detmold und Paderborn in Westfalen gelegen, dürfte wohl ein zentrales Heiligtum der vorchristlichen Zeit in Germanien gewesen sein. Seine spirituelle Nutzung reicht in fernste Vergangenheit zurück. Wie Feuerstein-Geräte, Stielspitzen, Klingen und Steinschlagplätze aus der späten Altsteinzeit beweisen, haben sich Menschen am Fluß der Felsen bereits um etwa 10.000 v. Chr. aufgehalten.

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Auch von den Jägern und Sammlern der Mittelsteinzeit um 8-4.000 v. Chr. gibt es Belegfunde. Bis heute sind die Externsteine für Forscher ein Rätsel. Durch natürliche Erosionen entstand eine Gruppe von 13 Sandsteinfelsen, die wildzerklüftet eine Höhe von bis zu 37 Metern erreichen.

Noch heute sind Teile der kultischen Einrichtung erhalten, so das berühmte Sonnenloch, durch das genau zur Sommersonnenwende der erste Sonnenstrahl des Tages fällt.

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Natürliche Steinformationen mischen sich hier mit später angelegten Grotten und zahlreichen Felsspalten, die von vielen Generationen nach und nach erweitert wurden. Während einige, z.B. die Kapelle, erkannbaten Zwecken dienten, bleiben andere ein Rätsel. Es gibt Stufen, die heute ins Leere führen, es gibt Plattformen, Rillen, Nischen kleine runde Löcher und große Öffnungen im Fels. In der gewaltigsten Felssäule befindet sich eine Kammer mit zwei Eingängen. Der nordöstliche Eingang und beide Fenster des Raumes sind so ausgerichtet, daß die aufgehende Mittsommersonne hereinstrahlt. Der andere Zugnag führt ducht einen schmalen Gang.


Interessant ist auch das in christlicher Zeit installierte Relief im Felsen der Externsteine, aus dem 12. Jahrhundert, welches die Kreuzesabnahme Christi zeigt. Es handelt sich um eine der ältesten deutschen Großplastiken. Das Relief ist 3,60 Meter breit und 5,50 Meter hoch.