der Druidenhain
- fränkische Schweiz -

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In der fränkischen Schweiz gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Ruinen, Höhlen und auch Zeugnisse der Keltenzeit. Das folgende Reiseziel hat sich seine Ursprünglichkeit bewahrt und nichts an seiner magischen Ausstrahlung eingebüßt.
Bei Muggendorf schlängelt sich ein Wanderweg (mit senkrechtem blauen Strich) vorbei. Mitten im Wald taucht dann ein kleines Schild mit der Aufschrift "Druidenhain"  auf und läßt magsiches erahnen. Folgt man diesem Schild erkennt man rasch eine dicht mit Mohs bewachsene Felsengruppe in mitten des Waldes. Bei meinem Besuch war auch noch ein Gitarrenspieler dort, der mit seiner Musik die faszination dieses Ortes noch heraus hob.

 

Beschreibung:
Beim Druchwandern des Haines trifft man auf Felsblöcke von 2 bis 5 Metern Höhe und 2 bis 6 Metern Druchmesser, die in mehreren Reihen geordnet, lange Gänge bilden, die durch Querblöcke abgeschlossen sind.
Beim Betreten des Haines von Norden, falen zunächst zwei Gruppen von Felsen auf, die wie Toreinfahrten wirken, in der Mitte aber druch einen Felsblock versperrt sind. Diese Steine lassen nach Stellung und Richtung auf die Beobachtung der Sonne zur Sommersonnenwende schließen (Visiersteine genannt).
Jeder Stein des Felslabyrinths hat übrigens seinen Namen und seine Bedeutung, so der Taufstein, der Winkelstein, Visiersteine, Sternstein, Altar, Kanzel, ...
Von den Visiersteinen kommt man nach wenigen Schritten in südlicher Richtung zur Stätte, die das Sonnensystem trägt.
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In der Mitte befindet sich der "Taufstein", ein 4 Meter langer, 30 bis 40 cm breiter Felsblock in Richtung NW nach SO mit einem Loch, durch welches die aufgehende Sonne am Sommersonnenwendtag und die scheidende Sonne am Wintersonnenwendtag ihre Strahlen wirft.
die Umgebung:
Der Druidenhain war wohl nur ein Teilstück einer riesigen vorchristilichen Kultstätte. So befindet sich noch südlich zB. der "Vogelherd". Darunter versteht man eine Stätte von wo aus Kundige den Vogelzug beobachteten und daraus Voraussagen auf bestimmte Ereignisse machten.
Der Herdstein war im alten Germanien der Stein, von dem aus die Sonnenauf- und -untergänge beobachtet werden konnten. So wundert es einen nicht, wenn man auf dem Gipfel des Vogelherdes Reste des ehemaligen Steinkreises findet.
Zum Berich des Druidenhaines gehöhrte mit Sicherheit auch der östlich liegende "Kremersberg" (487m). An seinem Westhang befindet sich, nach den Felssäulen und Felsblöcken zu schließen, eine Visieranlage.

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und so findet ihr´s